Mannheim: Feuerio inthronisiert Fabian I. beim „Weißen Ball“

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(Foto: W. Neuberth) Feuerio-Präsident Bodo Tschierschke stellt das neue Prinzenpaar vor

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(Foto: W. Neuberth) Der Auftritt der Gemischten-U15-Garde begeisterte das Publikum

Feierliche Inthronisation des neuen Faschingsprinzen im Rosengarten
(GM) Die feierliche Inthronisation des Faschingsprinzen war der Höhepunkt des „Weißen Balls“ am letzten Samstag im Mozartsaal des Mannheimer Rosengartens, „unserem Wohnzimmer“, wie Feuerio-Vizepräsident und Moderator des Abends, Stefan Hoock, den wahrhaftig prunkvoll dekorierten Saal bezeichnete, bei dessen Betreten alle Damen ein duftendes Präsent, gesponsert von der Kurfürsten-Parfümerie, überreicht bekam.

Nach der kurzen Eröffnung, durch Stefan Hoock, der den Gästen ein reichhaltiges Programm versprach, übernahm Feuerio-Präsident Bodo Tschierschke das Mikrofon, um offiziell die Gäste zu begrüßen, insbesondere Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht mit Gattin sowie drei weitere Bürgermeister und zudem, sage und schreibe, 13 Stadträte, deren Besuch Tschierschke zu Recht als „Respekt vor der Leistung unserer Feuerio“ wertete.

Es folgte eine eindrucksvolle Akrobatik-Darbietung des Duos Ebenezer, aus dem Palazzo,; danach läutete die Sound Express Big Band die erste Tanzrunde ein und nur wenige Augenblicke später war die Tanzfläche gefüllt.

Der anschließende Auftritt der „Gemischten Ü15-Garde“ gehörte ganz sicher ebenfalls zu den Höhepunkten des Abends. Mehrere Dutzend Jungfastnachter wirbelten in atemberaubendem Tempo und mit verwirrenden Schrittkombinationen über die Tanzfläche, begleitet vom Applaus der begeisterten Gäste im Saal.

Mit der Begrüßung von Faschingsprinzessin Nadine II wurde es dann ernst im Mozartsaal - der Empfang des Faschingsprinzen stand unmittelbar bevor. Und begleitet von der Garde und einem lautstarken, bassdröhnenden Tusch erschien er: Fabian Klenk alias Fabian I, Mannheims Faschingsprinz 2026. Bodo Tschierschke leistete sich urplötzlich den Fauxpas des Abends, als er den neuen Regenten der 5. Jahreszeit als Marco I vorstellte – den Prinzen der letztjährigen Kampagne. Doch ungeachtet der Protestlaute im Publikum waltete Tschierschke seines Amtes und überreichte Fabian I. das Zepter, als äußeres Zeichen der Regentschaft.

Dass der Faschingsprinz nicht aus Mannheim, sondern aus dem Schwabenland kommt, tat der Stimmung keinen Abbruch. Für Oberbürgermeister Christian Specht, der der Inthronisierung direkt auf der Bühne beiwohnte, ist diese Tatsache sogar ein Beleg für die „Internationalität, Vielfalt und Toleranz, für die Mannheim bekannt ist“.

Beim anschließenden Ehrentanz blieb das Prinzenpaar nicht lange unter sich, denn schnell herrschte wieder drangvolle Enge auf der Tanzfläche, was sich auch fortsetzte, als mit der „Hit Radio Show“ eine Formation die Bühne enterte und mit ständig wechselten Kostümen an nationale und internationale Musikstars der vergangenen Jahrzehnte erinnerte.

Mit der Showband AMAKOMA ging es dann hinterher im Foyer bis weit nach Mitternacht weiter. Die Inthronisierung des Mannheimer Faschingsprinzen 2026 war offensichtlich genau das Ereignis, das die Gäste erwarteten – und sie wurden nicht enttäuscht.