MANNHEIM: Polizei warnt vor Schockanrufen – Betrüger geben sich als Behörden aus

MANNHEIM: Polizei warnt vor Schockanrufen – Betrüger geben sich als Behörden aus

 

Seit Donnerstagmittag, 16. April, registriert die Polizei in Mannheim vermehrt betrügerische Anrufe. Täter täuschen Notlagen vor und fordern Geld – oft mit scheinbar offiziellen Rufnummern.

Das Polizeipräsidium Mannheim warnt aktuell vor einer Zunahme sogenannter Schockanrufe im Stadtgebiet. Seit Donnerstagmittag, 16. April 2026, gehen vermehrt entsprechende Meldungen bei den Behörden ein.

Bei dieser Betrugsmasche geben sich Unbekannte am Telefon als Vertreter von Polizei oder anderen Institutionen aus und schildern eine angebliche Notlage eines nahen Angehörigen. Ziel ist es, die Angerufenen emotional unter Druck zu setzen, um sie zur Übergabe oder Überweisung von Bargeld zu bewegen.

Besonders perfide: Den Betroffenen werden häufig Telefonnummern angezeigt, die auf den ersten Blick vertrauenswürdig wirken, etwa die Notrufnummer 110 oder ähnliche Zahlenkombinationen.

Polizei rät zu besonderer Vorsicht

Nach Angaben der Polizei sollten Bürgerinnen und Bürger bei derartigen Anrufen besonders wachsam sein. Seriöse Behörden würden niemals telefonisch Geldforderungen stellen oder persönliche Daten in dieser Form abfragen.

Im Zweifel empfiehlt die Polizei, das Gespräch sofort zu beenden und eigenständig Kontakt zu Angehörigen oder offiziellen Stellen aufzunehmen, um die geschilderte Situation zu überprüfen.

So können Sie sich schützen

Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte keine persönlichen oder finanziellen Informationen preisgeben und keine Zahlungen leisten. Stattdessen sollte umgehend die Polizei informiert werden.

Auch das Gespräch mit Familienmitgliedern und Freunden kann helfen, das Bewusstsein für diese Betrugsmasche zu schärfen und weitere Vorfälle zu verhindern.

Bei unerwarteten Notfall-Anrufen gilt: Ruhe bewahren, keine Daten oder Geld übergeben und immer selbst bei bekannten Nummern zurückrufen. Im Zweifel sofort die Polizei verständigen.